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Summary

Im Jahre 1891 entdeckte man bei Grabungsarbeiten in der Flur „Ob der Kaul“ (heute Steinfelder Straße) in Nettersheim/Marcomagus (Kr. Euskirchen) in einem frühmittelalterlichen Gräberfeld eine fragmentarische Weihinschrift aus rötlichem Sandstein (

Class:

  • Relief, votiv stone or altar
  • invisible
  • Location ± 0-5 m.
(see also PELAGIOS)

Identifiers:

Nearby

Kleinkastell an der Urft, Marcomagus, Marmagen-Nettersheim

Kleinkastell an der Urft, Marcomagus, Marmagen/Nettersheim, rekonstruierte Grundmauern eines spätrömischen Kleinkastells

Römerstraße Köln Trier (westlich Nettersheim)

Römerstraße Köln Trier (westlich Nettersheim)

Marcomagus

Vicus Marcomagus (Steinrütsch)

Urft-Brücke (Nachbau), Marcomagus, Marmagen-Nettersheim

Urft-Brücke (Nachbau), Marcomagus, Marmagen-Nettersheim

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Im Jahre 1891 entdeckte man bei Grabungsarbeiten in der Flur „Ob der Kaul“ (heute Steinfelder Straße) in Nettersheim/Marcomagus (Kr. Euskirchen) in einem frühmittelalterlichen Gräberfeld eine fragmentarische Weihinschrift aus rötlichem Sandstein (Höhe 65,5 cm – Breite 40 cm – Tiefe 15 cm). Der in zwei Hälften gebrochene Stein diente in Zweitverwendung als Deckplatte für ein fränkisches Grab und wurde offenbar für diesen Zweck passend geschlagen,1 so dass die gesamte linke Hälfte der Inschrift und einige Buchstaben der rechten Seite verloren gingen. Obwohl die Inschrift teilweise stark verwittert ist, können die erhaltenen Buchstaben noch relativ sicher gelesen werden. Die Buchstabenhöhe beträgt in der ersten Zeile 4,5 cm, in den folgenden Zeilen 4 cm. Der Zeilenabstand misst 2 cm.1

References

  1. Kakoschke, Andreas: Frankfurter elektronische Rundschau zur Altertumskunde 28 (2015)

Im Jahre 1891 entdeckte man bei Grabungsarbeiten in der Flur „Ob der Kaul“ (heute Steinfelder Straße) in Nettersheim/Marcomagus (Kr. Euskirchen) in einem frühmittelalterlichen Gräberfeld eine fragmentarische Weihinschrift aus rötlichem Sandstein (Höhe 65,5 cm – Breite 40 cm – Tiefe 15 cm). Der in zwei Hälften gebrochene Stein diente in Zweitverwendung als Deckplatte für ein fränkisches Grab und wurde offenbar für diesen Zweck passend geschlagen,1 so dass die gesamte linke Hälfte der Inschrift und einige Buchstaben der rechten Seite verloren gingen. Obwohl die Inschrift teilweise stark verwittert ist, können die erhaltenen Buchstaben noch relativ sicher gelesen werden. Die Buchstabenhöhe beträgt in der ersten Zeile 4,5 cm, in den folgenden Zeilen 4 cm. Der Zeilenabstand misst 2 cm.1

References

  1. Kakoschke, Andreas: Frankfurter elektronische Rundschau zur Altertumskunde 28 (2015)