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Summary

Turm – Favianis – Mautern – Niederösterreich – Österreich

Class:

  • Building (other)
  • visible
  • Location ± 0-5 m.
(see also PELAGIOS)

Identifiers:

Nearby

Römermuseum FAVIANIS Mautern

Römermuseum FAVIANIS Mautern

Faviana

Faviana - Fort; 30 BC - AD 2100; Pleiades #118673

Schwellenstein des Nordtors

Kastelltor – Favianis – Mautern – Niederösterreich – Österreich

Fächerturm der Westmauer

Turm – Favianis – Mautern – Niederösterreich – Österreich

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Surroundings (Panoramio)

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Infotafel:

Der nach seiner Form benannte Hufeisenturm diente der Verteidigung, war aber auch Toranlage. Über eine Innentreppe gelangte man zu einer so genannten Schlupfpforte, eine enge niedrige Öffnung, durch die man gerade durchschlüpfen konnte. Die noch erhaltenen rechteckigen Balkenlöcher lassen auf einen mehrgeschossigen Bau schließen.

Das Mauerwerk war bis zu 2.5 m stark. Nischen im Mauerwerk machten es den Verteidigern möglich, aus einer sicheren Position heraus zu kämpfen. Auch so genannte Spitzgräben, die bis zu 5 m tief sein konnten, umgaben den Turm und schützten das Lager vor Eindringlingen.

Der Turm wurde nicht an die Mauer angesetzt, sondern in diese integriert. Daher musste das Turmfundament über die eigentliche Mauerstärke hinaus verbreitert werden. Nördlich des Turms wurde in der Spätantike die Front des Kastells weitergezogen. 5o konnten sich die „Insassen‘ einen direkten, geschützten Zugang zur Donau sichern.

Mit lnnenmassen von fast 12 m Länge und fast 9 m Breite  ist der Hufeisenturrn ungewöhnlich groß. Bis zu einer Höhe von 10 m über dem Boden ist römisches Mauerwerk erhalten. An den Balkrnlöchern kann  man die Geschosshöhen erkennen. Die oberen Fensteröffnungen an der Westseite sind in ursprünglicher Form erlhalten. An den Mauerflächen lässt sich zum Teil noch die Technik des römischen Gussmauerwerks erkennen.

Der Turm gehörte zur spätestens Ausbauphase des Kastells (4. Jh.)

Infotafel:

Der nach seiner Form benannte Hufeisenturm diente der Verteidigung, war aber auch Toranlage. Über eine Innentreppe gelangte man zu einer so genannten Schlupfpforte, eine enge niedrige Öffnung, durch die man gerade durchschlüpfen konnte. Die noch erhaltenen rechteckigen Balkenlöcher lassen auf einen mehrgeschossigen Bau schließen.

Das Mauerwerk war bis zu 2.5 m stark. Nischen im Mauerwerk machten es den Verteidigern möglich, aus einer sicheren Position heraus zu kämpfen. Auch so genannte Spitzgräben, die bis zu 5 m tief sein konnten, umgaben den Turm und schützten das Lager vor Eindringlingen.

Der Turm wurde nicht an die Mauer angesetzt, sondern in diese integriert. Daher musste das Turmfundament über die eigentliche Mauerstärke hinaus verbreitert werden. Nördlich des Turms wurde in der Spätantike die Front des Kastells weitergezogen. 5o konnten sich die „Insassen‘ einen direkten, geschützten Zugang zur Donau sichern.

Mit lnnenmassen von fast 12 m Länge und fast 9 m Breite  ist der Hufeisenturrn ungewöhnlich groß. Bis zu einer Höhe von 10 m über dem Boden ist römisches Mauerwerk erhalten. An den Balkrnlöchern kann  man die Geschosshöhen erkennen. Die oberen Fensteröffnungen an der Westseite sind in ursprünglicher Form erlhalten. An den Mauerflächen lässt sich zum Teil noch die Technik des römischen Gussmauerwerks erkennen.

Der Turm gehörte zur spätestens Ausbauphase des Kastells (4. Jh.)