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Lage

  • ,
  • geo:48.383366,15.521359

Periode oder Jahr

  • 350 / unknown

Klassifikation

  • Wachturm
  • Sichtbar

Burgus Windstallgraben,Rossatz-Arnsdorf

data access 13363

 

Entlang dem südlichen Donauufer existierte teilweise bis ins Mittelalter hinein keine durchgehende Straßen- bzw. Wegeverbindung. Der Nordabfall des Dunkelsteinerwald reichte an einigen Stellen bis an den Uferbereich. Die wenigen flachen Anlandungen wurden periodisch von den Hochwässern überschwemmt. Die römische Heerstraße verlief über die Hochflächen des Dunkelsteinerwaldes von Mautern über Bergern, Schenkenbrunn, Aggsbach Dorf nach Melk, wo sie in die „Limesstraße“ einmündete. Stichstraßen führten durch die Talschluchten zu den Wachtürmen am Donauufer, die in Sichtweite zueinander standen.

In der Wachau verlief ein Abschnitt des norischen Limes, von dem sich bis heute zahlreiche bauliche Überreste erhalten haben. Von einigen seiner Festungswerke bestehen noch aufrechte Strukturen, wobei tw. auch noch die Rundbogenfenster der Obergeschosse erhalten sind. Vermutlich wurden die Türme von St. Lorenz und St. Johann nach Abzug der Römer von Dienstmannen des Salzburgischen Kirchenbesitzes weiterbenutzt und später Kirchen an sie angefügt oder aus ihren Steinen erbaut.

Turm Rossatz-Arnsdorf: SW-Seite und Rest der SO-Ecke tw. noch aufgehend erhalten.

Siehe auch:

http://www.limes-oesterreich.at/php/site.php?ID=239

https://de.wikipedia.org/wiki/Limest%C3%BCrme_in_der_Wachau

Windstallgraben, Rossatz-Arnsdorf

Nahegelegene Fundstellen

Verwendung und Wiederverwendung

Mitwirkende: Erstellt von Johan Åhlfeldt (2013-02-17) , zuletzt bearbeitet von Sascha Rennhofer (2020-01-02), mit möglichen Beiträgen von anderen. CC BY-SA 4.0, metadata CC-0.
Permanente URL: https://vici.org/vici/13363
Data downloads: KML, RDF
Vorgeschlagene Zitierweise: Åhlfeldt, J. und Rennhofer, S., Burgus Windstallgraben,Rossatz-Arnsdorf. https://vici.org/vici/13363, abgerufen am 2026-10-26.