Im 16. Jahrhundert stellt der Historiker Hermann Hamelmann die These auf, die Schlacht im Teuteburger Wald habe auf dem Winfeld bei Berlebeck stattgefunden.
In der Schlacht im Teutoburger Wald (von römischen Schriftstellern als clades Variana, als „Varusniederlage“ bezeichnet) in der zweiten Hälfte des Jahres 9 n. Chr. erlitten drei römische Legionen samt Hilfstruppen und Tross unter Publius Quinctilius Varus in Germanien eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Arminius („Hermann“), eines Fürsten der Cherusker.Die Schlacht, in der ein Achtel des Gesamtheeres des Römischen Reiches vernichtet wurde, leitete das Ende der römischen Bemühungen ein, die rechtsrheinischen Gebiete Germaniens bis zur Elbe (Fluvius Albis) zu einer Provinz des Römischen Reiches zu machen. Sie gehört daher zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der Römer in Germanien und der Entwicklung Germaniens.
Bis zur Vorbereitung der 2000-Jahr-Feiern galt diese Lokalisation als gesichert (heute wird ja allgemein Kalkriese als Ort der Varusschlacht angegeben, wobei es ja wahrscheinlich ein Schlachtfeld gar nicht gibt, sondern es Kämpfe entlang der Marschroute der Legionen viele Tage lang über knapp 100km gab) und auch heute hat dieser Ort noch "Anhänger" (Link).