Vici.org

Summary

Spätantikes Restkastell / Burgus

Class:

  • Memorial or replica (contemporary)
  • visible
  • Location ± 0-5 m.
(see also PELAGIOS)

Identifiers:

Nearby

Cannabiaca

Cannabiaca - Fort; 30 BC - AD 640; Pleiades #128375

Ortsmuseum im Gemeindeamt Zeiselmauer -Wolfpassing

Ortsmuseum im Gemeindeamt Zeiselmauer -Wolfpassing

Grabstein

Grabstein – Cannabiaca – Zeiselmauer – Niederösterreich – Österreich

Kastellmauer

Kastellmauer – Cannabiaca – Zeiselmauer – Niederösterreich – Österreich

Images

Surroundings (Panoramio)

Annotation

There is no English annotation yet. Presented is an annotation in German.

Das im aufgehenden Mauerwerk erhaltene spätantike Restkastell befindet sich in der NW-Ecke des älteren Kastells und nahm eine kleine militärische Einheit auf. Die 1.9 m starke Mauern haben Ausmaße von 20 x 21m und wurden doppelschalig aus Sandsteinquadern mit Gußkern errichtet. Gerüstlöcher sind außen, Gebälklöcher sind innen erkennbar. Das Tor in der Ostmauer wurde später verkleinert. Beiderseits der Toröffnung führen Mauerreste nach innen. Schartenartige Fenster, die sich zum Innenraum konisch erweitern, sind an der Südmauer (vier, zwei vermauert) im Obergeschoß erkennbar.

Im Inneren des Burgus befinden sich Fundamente von hakenförmigen Mauerpfeilern, die einen Innenhof umschlossen; im Bereich des südwestlichen Pfeilers ist eine später errichtete Mauer in WO- Richtung ersichtlich. Teile der Innenraumgestaltung zeigen sich in einem Mauerwerk im südöstlichen Bereich. Der Burgus wurde auf abgetragenen Teilen eines Fächerturmes ohne Verbindung zur Kastellmauer errichtet.

Das im aufgehenden Mauerwerk erhaltene spätantike Restkastell befindet sich in der NW-Ecke des älteren Kastells und nahm eine kleine militärische Einheit auf. Die 1.9 m starke Mauern haben Ausmaße von 20 x 21m und wurden doppelschalig aus Sandsteinquadern mit Gußkern errichtet. Gerüstlöcher sind außen, Gebälklöcher sind innen erkennbar. Das Tor in der Ostmauer wurde später verkleinert. Beiderseits der Toröffnung führen Mauerreste nach innen. Schartenartige Fenster, die sich zum Innenraum konisch erweitern, sind an der Südmauer (vier, zwei vermauert) im Obergeschoß erkennbar.

Im Inneren des Burgus befinden sich Fundamente von hakenförmigen Mauerpfeilern, die einen Innenhof umschlossen; im Bereich des südwestlichen Pfeilers ist eine später errichtete Mauer in WO- Richtung ersichtlich. Teile der Innenraumgestaltung zeigen sich in einem Mauerwerk im südöstlichen Bereich. Der Burgus wurde auf abgetragenen Teilen eines Fächerturmes ohne Verbindung zur Kastellmauer errichtet.