Überreste der 1125 m langen Aquäduktbrücke über die Mosel (heute 18 Bogenpfeiler). Das heutige Erscheinungsbild ist das Ergebnis der seit 1837 immer wieder durchgeführten Restaurierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Im Flussbett ist die Brücke vollständig verschwunden.
Die Aquäduktbrücke wird von zwei großen Verteilerbeckenanlagen flankiert (s.a. POI "westliches Moselufer"). Der überwiegende Teil des insgesamt 22 km langen Wasserlaufs von Gorze (Quelle "Source des Bouillons") nach Metz (römisch: Divodurum) verlief unterirdisch. Bei Koordinaten N49.06473 E6.08276 tritt der Kanal im Becken Jouy-aux-Arches wieder in den Berg ein, um dann die letzten 8,5km bis nach Metz zurückzulegen. Das Ende der Wasserleitung ist bisher jedoch nicht lokalisiert worden.
Literatur
Lefebvre, Claude L'aqueduc antique de Gorze à Metz, Editions Serpenoise, Woippy (Frankreich), ISBN 2913411177, 2002
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