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Typ/Place type: Villa Rustica
Provinz/Province: Raetia
Adresse/Address: 86655 Harburg (Schwaben), Deutschland
errichtet/built: ?
Untergang/Decline: ?
Siehe/See Further:
Beschreibung:1
Die Fundstelle am nordöstlichen Ortsrand wurde 1987-1988 und 1993 vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege untersucht. Im Mittelpunkt der Ausgrabungen standen das Wohnhaus und das Badegebäude mit den zugehörigen Wasserleitungen.
Das Wohnhaus, am oberen Hang des Guggenberges und somit am höchsten Punkt gelegen, besaß einen quadratischen Grundriss und, an der 28,5 m langen Fassade, einen Säulengang (porticus). Der architektonische Gesamteindruck des Gebäudes war durch den großen, offenen Innenhof geprägt.
Die rechteckigen bzw. quadratischen Räume des Badegebäudes (balneum) waren dem Badevorgang entsprechend angeordnet: Im nördlich gelegenen Eingangsbereich befanden sich das Warmbad (caldarium) mit Fußbodenheizung und der vorgelagerten Feuerungsanlage (praefurnium); es folgten das Lauwarmbad (tepidarium) und abschließend das Kaltbad (frigidarium).
Östlich schlossen sich Umkleide- und Aufenthaltsräume an. Von der Innenausstattung des Bades haben sich nur wenig Wandputz und einige Fensterglasbruchstücke erhalten.
Der im späten 1. bzw. frühen 2. Jahrhundert n. Chr. errichtete Gutshof wurde im 3. Jahrhundert aufgegeben; über die Bewohner ist nur wenig bekannt, zumal der zur villa rustica gehörige Friedhof bislang nicht entdeckt wurde.
Références
- ↑der Informationstafel vor Ort entnommen
Typ/Place type: Villa Rustica
Provinz/Province: Raetia
Adresse/Address: 86655 Harburg (Schwaben), Deutschland
errichtet/built: ?
Untergang/Decline: ?
Siehe/See Further:
Beschreibung:1
Die Fundstelle am nordöstlichen Ortsrand wurde 1987-1988 und 1993 vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege untersucht. Im Mittelpunkt der Ausgrabungen standen das Wohnhaus und das Badegebäude mit den zugehörigen Wasserleitungen.
Das Wohnhaus, am oberen Hang des Guggenberges und somit am höchsten Punkt gelegen, besaß einen quadratischen Grundriss und, an der 28,5 m langen Fassade, einen Säulengang (porticus). Der architektonische Gesamteindruck des Gebäudes war durch den großen, offenen Innenhof geprägt.
Die rechteckigen bzw. quadratischen Räume des Badegebäudes (balneum) waren dem Badevorgang entsprechend angeordnet: Im nördlich gelegenen Eingangsbereich befanden sich das Warmbad (caldarium) mit Fußbodenheizung und der vorgelagerten Feuerungsanlage (praefurnium); es folgten das Lauwarmbad (tepidarium) und abschließend das Kaltbad (frigidarium).
Östlich schlossen sich Umkleide- und Aufenthaltsräume an. Von der Innenausstattung des Bades haben sich nur wenig Wandputz und einige Fensterglasbruchstücke erhalten.
Der im späten 1. bzw. frühen 2. Jahrhundert n. Chr. errichtete Gutshof wurde im 3. Jahrhundert aufgegeben; über die Bewohner ist nur wenig bekannt, zumal der zur villa rustica gehörige Friedhof bislang nicht entdeckt wurde.
Références
- ↑der Informationstafel vor Ort entnommen