Matthias Kolb schreibt in seiner Disertation "Das römische Gräberfeld von Rheingönheim":
Bei Notgrabungen ab 8. November bis 20. Dezember 1913 wurden 274 römerzeitliche Gräber geborgen, im Jahre 1914 wurden weitere 133 römerzeitliche Gräber gefunden, so dass sich eine Gesamtzahl von 407 Gräbern ergibt.
Auch wurden wenige vorrömische Gräber entdecket:
Im Gebiet des Gräberfeldes wurde ein Teil eines Steinhammers gefunden, weiter ein Brandgrab des Großgartacher Typs, ausgestattet mit einem „reichverzierten Becher und einem rohen Topf“.
Weiter wurden auf diesem Areal zwei Brandgräber aus der mittleren Hallstattzeit entdeckt. Das eine mit einer großen Aschenurne, das andere mit einer bronzenen Gewandnadel und fünf Gefäßen. Diese Funde sind bei Zylmann 1983 veröffentlicht.