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Summary

römische Funde zur Keltenzeit

Class:

  • Find
  • invisible
  • Location ± 5-25 m.
(see also PELAGIOS)

Identifiers:

Nearby

Civitas Vindobona

Zivilstadt

Vicus Vindobona

Vicus Vindobona, Michaelerplatz.

Heiliges römisches Reich (deutscher Nationen)

Auflösung des Heiligen Römischen Reiches

Wien Museum Karlsplatz

Wien Museum Karlsplatz

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ALS RÖMER AUF KELTEN TRAFEN - DIE AUSGRABUNGEN AM ROCHUSMARKT

(12. Mai 2016 bis 17. April 2017 Wechselpräsentation im Römermuseum)

Grabungen am Rochusmarkt, die 2014/15 stattfanden, lieferten neueste Erkenntnisse zur Geschichte der Stadt. An der gleichen Stelle entstand im 1. Jahrhundert v. Chr. ein keltisches Handwerksareal, wo Münzrohlinge, Schmuckperlen aus Bernstein, Bronzeguss und Keramik hergestellt wurden.

Dass man in dieser Siedlung auch auf römische Artefakte gestoßen ist, darf als kleine Sensation bezeichnet werden: Erstmals wird das direkte Aufeinandertreffen von Römern und Kelten in unseren Breiten konkret fassbar. Mehrere Schreibgriffel und eine Siegelkapsel liefern darüber hinaus den Beleg für den ersten „Briefverkehr“ nach Wien. Weitere Gegenstände aus den unterschiedlichsten Regionen Europas liefern zusätzlich Raum für Interpretationen: Kamen solch exotische Waren durch Handel nach Wien? Oder waren kriegerische Anlässe, Versklavung oder diplomatische Beziehungen dafür verantwortlich? Ingesamt entsteht ein Bild, dass hier mit der Anwesenheit von Römern gerechnet werden muss 100 Jahre bevor diese Gegend zum römischen Reich gehörte.

Zeitungsartikel zum Fund z.B.: http://wien.orf.at/news/stories/2700404/

ALS RÖMER AUF KELTEN TRAFEN - DIE AUSGRABUNGEN AM ROCHUSMARKT

(12. Mai 2016 bis 17. April 2017 Wechselpräsentation im Römermuseum)

Grabungen am Rochusmarkt, die 2014/15 stattfanden, lieferten neueste Erkenntnisse zur Geschichte der Stadt. An der gleichen Stelle entstand im 1. Jahrhundert v. Chr. ein keltisches Handwerksareal, wo Münzrohlinge, Schmuckperlen aus Bernstein, Bronzeguss und Keramik hergestellt wurden.

Dass man in dieser Siedlung auch auf römische Artefakte gestoßen ist, darf als kleine Sensation bezeichnet werden: Erstmals wird das direkte Aufeinandertreffen von Römern und Kelten in unseren Breiten konkret fassbar. Mehrere Schreibgriffel und eine Siegelkapsel liefern darüber hinaus den Beleg für den ersten „Briefverkehr“ nach Wien. Weitere Gegenstände aus den unterschiedlichsten Regionen Europas liefern zusätzlich Raum für Interpretationen: Kamen solch exotische Waren durch Handel nach Wien? Oder waren kriegerische Anlässe, Versklavung oder diplomatische Beziehungen dafür verantwortlich? Ingesamt entsteht ein Bild, dass hier mit der Anwesenheit von Römern gerechnet werden muss 100 Jahre bevor diese Gegend zum römischen Reich gehörte.

Zeitungsartikel zum Fund z.B.: http://wien.orf.at/news/stories/2700404/