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Fundort des Straubinger Römerschatzes.
Sorviodurum - so der römische Name von Straubing - war ein bedeutender Militärort an der raetischen Donaugrenze. In seinem Hinterland lagen ab dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. zahlreiche Gutshöfe, so genannte Villae rusticae. Unter ihnen ist die Villa rustica am Alburger Hochweg am besten erforscht.
Als auf ihrem Gelände im Oktober 1950 mit Bauarbeiten begonnen wurde, war nicht abzusehen, dass man hier auf einen der bedeutendsten römischen Funde in der Bundesrepublik stoßen würde. Am Nachmittag des 27. Oktober kam bei den Aushubarbeiten ein großer, umgestülpt im Boden liegender Kupferkessel zutage.
„In unbezwinglicher Neugierde" - so der Fundbericht - „was wohl in dem Kessel enthalten sei, schlug man mit der Spitzhacke ein Loch hinein, und als man Bronzegegenstände darin erspähte, holte man eine Blechschere und erweiterte die Öffnung."
Die großen Bronzen - Gesichtshelme, Beinschienen, Rossstirnen, wurden zum Teil unter empfindlichen Beschädigungen aus dem Kessel geholt. Sie stellen den bis heute bedeutendsten Verwahrfund römischer Paraderüstungsteile im Gebiet des ehemaligen Imperium Romanum dar.
An weiteren Bronzegegenständen enthielt der Kessel noch mehrere Statuetten. Zahlreiche Eisengegenstände waren um ihn her um niedergelegt worden. Alle Fundstücke gelangten als Leihgabe des Landkreises Straubing-•Bogen an das Gäubodenmuseum.
Text: Dr. Johannes Prammer
http://www.coh-ii-raet.de/museum/index.html
Fundort des Straubinger Römerschatzes.
Sorviodurum - so der römische Name von Straubing - war ein bedeutender Militärort an der raetischen Donaugrenze. In seinem Hinterland lagen ab dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. zahlreiche Gutshöfe, so genannte Villae rusticae. Unter ihnen ist die Villa rustica am Alburger Hochweg am besten erforscht.
Als auf ihrem Gelände im Oktober 1950 mit Bauarbeiten begonnen wurde, war nicht abzusehen, dass man hier auf einen der bedeutendsten römischen Funde in der Bundesrepublik stoßen würde. Am Nachmittag des 27. Oktober kam bei den Aushubarbeiten ein großer, umgestülpt im Boden liegender Kupferkessel zutage.
„In unbezwinglicher Neugierde" - so der Fundbericht - „was wohl in dem Kessel enthalten sei, schlug man mit der Spitzhacke ein Loch hinein, und als man Bronzegegenstände darin erspähte, holte man eine Blechschere und erweiterte die Öffnung."
Die großen Bronzen - Gesichtshelme, Beinschienen, Rossstirnen, wurden zum Teil unter empfindlichen Beschädigungen aus dem Kessel geholt. Sie stellen den bis heute bedeutendsten Verwahrfund römischer Paraderüstungsteile im Gebiet des ehemaligen Imperium Romanum dar.
An weiteren Bronzegegenständen enthielt der Kessel noch mehrere Statuetten. Zahlreiche Eisengegenstände waren um ihn her um niedergelegt worden. Alle Fundstücke gelangten als Leihgabe des Landkreises Straubing-•Bogen an das Gäubodenmuseum.
Text: Dr. Johannes Prammer
http://www.coh-ii-raet.de/museum/index.html