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Cardean zählte vermutlich zum Gask Ridge Limes und zu den größten Holz-Erde-Kastellen in Großbritannien. Es war zudem von einem komplexen Grabensystem umgeben, das auch einen Annex miteinbezog. Die Funde bestätigen seine Besetzung in flavianischer Zeit, die wohl kurz nach 86 n. Chr. endete, als sich die Römer hinter die Forth/Clyde-Linie (Antoninuswall) zurückzogen. Der größte Teil der Festung ist auf den Luftaufnahmen sichtbar. Die südöstliche Ecke sowie ein Teil des Areals des Annexes wurden im Laufe der Zeit vom Dean Water abgeschwemmt. John St. Joseph vermutete, dass es in Cardean – aufgrund der unterschiedlichen Breite der Gräben und Wälle – mehr als nur eine Befestigung gegeben haben könnte. Die Ausgrabungen von 1968 bis 1972 durch die Scottish Field School of Archaeology ergaben, dass die Verteidigungsanlagen im Norden und Südosten aus einem Erdwall bestanden, der von vier äußeren Gräben geschützt wurde. Lücken im Wall markieren die Standorte von drei Toren in NO, SO und SW. Nordost- und Südostwall waren ca. 168 Meter lang und sollen eine Breite von 6,1 m gehabt haben. Sie verfügten jeweils über ein zentral platziertes Tor, des Weiteren waren auf den Luftbildern zwei Hauptstraßen und einige Seitenstraßen erkennbar. Eine von ihnen führt von Nordosten nach Südwesten und verlässt das SW-Tor durch einen Hohlweg, der zum Dean Water führt. Das 12 m breite NO-Tor zeigt zudem Spuren einer Bepflasterung, ist leicht nach Süden verzogen und folgte damit einen Geländekamm.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kastell_Cardean
This is one of the Gask Ridge Forts established between 70 and 80 in the campaigns in Scotland, although the exact dating is uncertain. The forts ran along the line of this ridge, but extended well south of it as well, and contemporary historians describe the line as the first comprehensive Roman border fortification system.
The recognized line begins in the south at Camelon, Doune, followed by Glenbank (fortlet), Ardoch, Kaims Castle (fortlet), Strageath, Bertha, Cargill (fort and fortlet), Inchtuthil (Legionary fortress), Cardean,, and Stracathro on the north. The “Glen Blocker” forts are now included as a part of this overall line, as are the series of watch or signal towers that run along the ridge. Some of these forts are classified as both Gask Ridge and Glen Blocker.
Although these works were abandoned by C. 90, many of them show to have been rebuilt at later times. There is still a great deal to be discovered about them.
http://canmore.rcahms.gov.uk/en/site/30689/details/cardean/
http://roman-britain.co.uk/places/cardean.htm
https://the-eye.eu/public/WorldTracker.org/World%20History/Rome%20Byzantine%20Topics/Osprey%20-%20Fortress%20083%20-%20Roman%20Auxiliary%20Forts%2027%20BC-AD%20378.pdf, p. 60
https://maps.nls.uk/geo/explore/side-by-side/?fbclid=IwAR3zcQSJmBWd-edd1pfNN6RMjjpL1BNfChfhaxA-HEFe-wMh6AW0EklIccc
Cardean zählte vermutlich zum Gask Ridge Limes und zu den größten Holz-Erde-Kastellen in Großbritannien. Es war zudem von einem komplexen Grabensystem umgeben, das auch einen Annex miteinbezog. Die Funde bestätigen seine Besetzung in flavianischer Zeit, die wohl kurz nach 86 n. Chr. endete, als sich die Römer hinter die Forth/Clyde-Linie (Antoninuswall) zurückzogen. Der größte Teil der Festung ist auf den Luftaufnahmen sichtbar. Die südöstliche Ecke sowie ein Teil des Areals des Annexes wurden im Laufe der Zeit vom Dean Water abgeschwemmt. John St. Joseph vermutete, dass es in Cardean – aufgrund der unterschiedlichen Breite der Gräben und Wälle – mehr als nur eine Befestigung gegeben haben könnte. Die Ausgrabungen von 1968 bis 1972 durch die Scottish Field School of Archaeology ergaben, dass die Verteidigungsanlagen im Norden und Südosten aus einem Erdwall bestanden, der von vier äußeren Gräben geschützt wurde. Lücken im Wall markieren die Standorte von drei Toren in NO, SO und SW. Nordost- und Südostwall waren ca. 168 Meter lang und sollen eine Breite von 6,1 m gehabt haben. Sie verfügten jeweils über ein zentral platziertes Tor, des Weiteren waren auf den Luftbildern zwei Hauptstraßen und einige Seitenstraßen erkennbar. Eine von ihnen führt von Nordosten nach Südwesten und verlässt das SW-Tor durch einen Hohlweg, der zum Dean Water führt. Das 12 m breite NO-Tor zeigt zudem Spuren einer Bepflasterung, ist leicht nach Süden verzogen und folgte damit einen Geländekamm.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kastell_Cardean