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Beim Bau einer Wasserleitung wurden 1906 am Fuße einer Terrasse römische Siedlungsreste freigelegt. Dort, wo der Gründelbach noch heute von Nordwest nach Nordost umbiegt wurde an der Bachaußenseite in 2 m Tiefe eine 30 m lange und 0,6 m breite Mauer aufgedeckt. Seine Lage im Tal sowie der Fund zahlreicher Heizrohre ließen Paret an ein Badegebäude denken, in das die in unmittelbarer Nachbarschaft entspringende und durch die Wasserleitung gefaßte Quelle geleitet wurde.
1909 fand Paret 50 m westlich des Bades das dazu gehörende Hauptgebäude auf einer leichten Terrasse liegend, nördlich der Bachbiegung. Eine Sondierung legte auf 13,5 m Länge und 9 m Breite die Front eines nach Ostnordost gerichteten Gebäudes frei. Am Ende der Mauer fand sich ein um drei Meter über die Flucht vorspringender, etwa 6 m langer Raum bei dem es sich um einen Eckrisaliten der villa rustica handeln dürfte. Trotz starker Störungen durch Ackerbau ließen sich weitere Räume durch Mauerwerk erkennen. In den angrenzenden Feldern vermutete Paret einen durch ausgepflügte Steine kenntlichen gepflasterten bzw. ge schotterten Weg, der in Richtung auf das Badegebäude zog.
Fundber. Schwaben 15, 1907, 42.
Fundber. Schwaben 17, 1909, 42. PARET (1921) 204. PARET (1932) Bd. III 318 Nr. 1.
Beim Bau einer Wasserleitung wurden 1906 am Fuße einer Terrasse römische Siedlungsreste freigelegt. Dort, wo der Gründelbach noch heute von Nordwest nach Nordost umbiegt wurde an der Bachaußenseite in 2 m Tiefe eine 30 m lange und 0,6 m breite Mauer aufgedeckt. Seine Lage im Tal sowie der Fund zahlreicher Heizrohre ließen Paret an ein Badegebäude denken, in das die in unmittelbarer Nachbarschaft entspringende und durch die Wasserleitung gefaßte Quelle geleitet wurde.
1909 fand Paret 50 m westlich des Bades das dazu gehörende Hauptgebäude auf einer leichten Terrasse liegend, nördlich der Bachbiegung. Eine Sondierung legte auf 13,5 m Länge und 9 m Breite die Front eines nach Ostnordost gerichteten Gebäudes frei. Am Ende der Mauer fand sich ein um drei Meter über die Flucht vorspringender, etwa 6 m langer Raum bei dem es sich um einen Eckrisaliten der villa rustica handeln dürfte. Trotz starker Störungen durch Ackerbau ließen sich weitere Räume durch Mauerwerk erkennen. In den angrenzenden Feldern vermutete Paret einen durch ausgepflügte Steine kenntlichen gepflasterten bzw. ge schotterten Weg, der in Richtung auf das Badegebäude zog.
Fundber. Schwaben 15, 1907, 42.
Fundber. Schwaben 17, 1909, 42. PARET (1921) 204. PARET (1932) Bd. III 318 Nr. 1.