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Der Meilenstein wurde 1552 beim Supphof (heute Gasthof Hanswirt) gefunden. Ein „Wasserguss“ des Zielbaches hatte ihn abgedeckt. 1570 wurde er vom Ritter Hans Jakob Römer in sein Schloss Maretsch nach Bozen, 1688 in den heutigen Toggenburgischen Park gebracht. 1933 schenkte Friedrich Graf von Toggenburg den Meilenstein aus seinem Park dem Stadtmuseum von Bozen. Am Fundort steht eine Kopie.
Er ist der weitaus älteste Meilenstein Südtirols.Er ist kein gewöhnlicher Meilenstein, sonder ein kaiserliches Ehrenmal, das an wichtigen Grenzübergängen (italisch- rätisch) der Claudia Augusta Padana positioniert war. Sicher hatte er auch sakrale Bedeutung und war von einem Kapellenbau (aedicula) überdacht.
Das Original befindet sich im Staatsmuseum in Bozen
Inschrift:
Ti[berius] Claudius Caesar
Augustus German[icus]
Pont[ifex] max[imus] trib[unicia] pot[estate] VI
con[n]s[ul] desig[natus] III imp[erator] XI p[ater] p[atrie]
[vi]am Claudiam Augustam
quam Drusus pater Alpibus
bello patefactis derexserat
munit a flumine Pado at
[f]lumen Danuvium per [milia]
p[assuum] CC[CL]
Übersetzung:
„Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus, Pontifex Maximus, bekleidet mit der tribunicia potestas zum sechsten Mal, designierter Konsul zum vierten Mal, Kaiser zum elften Mal, Vater des Vaterlandes, hat die Via Claudia Augusta, die sein Vater Drusus nach Öffnung der Alpen durch Krieg hatte trassieren lassen, ausgebaut vom Fluss Po bis zum Fluss Donau auf einer Länge von 350 Meilen.“
Der Meilenstein wurde 1552 beim Supphof (heute Gasthof Hanswirt) gefunden. Ein „Wasserguss“ des Zielbaches hatte ihn abgedeckt. 1570 wurde er vom Ritter Hans Jakob Römer in sein Schloss Maretsch nach Bozen, 1688 in den heutigen Toggenburgischen Park gebracht. 1933 schenkte Friedrich Graf von Toggenburg den Meilenstein aus seinem Park dem Stadtmuseum von Bozen. Am Fundort steht eine Kopie.
Er ist der weitaus älteste Meilenstein Südtirols.Er ist kein gewöhnlicher Meilenstein, sonder ein kaiserliches Ehrenmal, das an wichtigen Grenzübergängen (italisch- rätisch) der Claudia Augusta Padana positioniert war. Sicher hatte er auch sakrale Bedeutung und war von einem Kapellenbau (aedicula) überdacht.
Das Original befindet sich im Staatsmuseum in Bozen
Inschrift:
Ti[berius] Claudius Caesar
Augustus German[icus]
Pont[ifex] max[imus] trib[unicia] pot[estate] VI
con[n]s[ul] desig[natus] III imp[erator] XI p[ater] p[atrie]
[vi]am Claudiam Augustam
quam Drusus pater Alpibus
bello patefactis derexserat
munit a flumine Pado at
[f]lumen Danuvium per [milia]
p[assuum] CC[CL]
Übersetzung:
„Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus, Pontifex Maximus, bekleidet mit der tribunicia potestas zum sechsten Mal, designierter Konsul zum vierten Mal, Kaiser zum elften Mal, Vater des Vaterlandes, hat die Via Claudia Augusta, die sein Vater Drusus nach Öffnung der Alpen durch Krieg hatte trassieren lassen, ausgebaut vom Fluss Po bis zum Fluss Donau auf einer Länge von 350 Meilen.“