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Der Stein war früher vollständiger erhalten, daher kennen wir die ganze Inschrift. Auf den Nebenseiten des Grabmals war jeweils der Umriss einer Benificarier-Lanzenspitze eingraviert
D(is) M(anibus) / Clod(io) Mariano / [f]rumentario / leg(ionis) VII Gem(inae) / Lucanius / Laurentius / faceundum (!) cur(avit)
Den Totengöttern / Clodius Marianus / frumentarius der 7. Legion / gesetzt von Lucanius Laurentius / faciendum Kollege
Clodius Marianus war frumentarius der 7. Legion, die im spanischen Leon lag. Frumentum heißt Getreide, also denkt man an einen harmlosen Posten im Dienst der Truppenverpflegung. Die Aufgaben der frumentarii waren aber anderer Natur, sie gehörten zum militärischen Nachrichtendient, waren also Spione. Sie kamen offenbar weit herum, was sich auch bei Clodius Marianus zeigt, der aus Spanien ins Grenzgebiet zwischen Rätien und Noricum geschickt worden war und hier starb.
Genaueres zum Stein auf http://www.ubi-erat-lupa.org/monument.php?id=4489
Der Stein war früher vollständiger erhalten, daher kennen wir die ganze Inschrift. Auf den Nebenseiten des Grabmals war jeweils der Umriss einer Benificarier-Lanzenspitze eingraviert
D(is) M(anibus) / Clod(io) Mariano / [f]rumentario / leg(ionis) VII Gem(inae) / Lucanius / Laurentius / faceundum (!) cur(avit)
Den Totengöttern / Clodius Marianus / frumentarius der 7. Legion / gesetzt von Lucanius Laurentius / faciendum Kollege
Clodius Marianus war frumentarius der 7. Legion, die im spanischen Leon lag. Frumentum heißt Getreide, also denkt man an einen harmlosen Posten im Dienst der Truppenverpflegung. Die Aufgaben der frumentarii waren aber anderer Natur, sie gehörten zum militärischen Nachrichtendient, waren also Spione. Sie kamen offenbar weit herum, was sich auch bei Clodius Marianus zeigt, der aus Spanien ins Grenzgebiet zwischen Rätien und Noricum geschickt worden war und hier starb.
Genaueres zum Stein auf http://www.ubi-erat-lupa.org/monument.php?id=4489