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Bereits Aventin erwähnt einen römischen Grabstein im Kloster zu Rott, dessen genauer Ursprungsort jedoch nicht mehr rekonstruiert werden kann.
D(is) M(anibus) / et perpetu(a)e s[ecuritati] / Cornelio Ca[---] / c(enturio) leg(ionis) XX mil[iti in] / pr(a)etorio an(nos) [--- c(enturioni)] / an(nos) IIII vixit a[n(os) --- fe]/cerunt Co[rnelii] / Niceforu[s et Eu]/prepes libe[rti eius] / patrono b[ene me]/renti mem[oriam] / posuerun[t] / o(ptamus) t(erra) s(it) l(evis) t(ibi)
Für die Totengötter (DM) und die ewige Sicherheit für Cornelius Ca....., Centurio der 20. Legion. Er war ... Jahre Soldat im Stabsdienst, 4 Jahre Centurio und hat ... Jahre gelebt. Gemacht haben das Grabmal seine Freigelassenen, die Cornelier Niceforus und Euprepes. Sie haben dem werten Patron zum Gedächtnis den Stein aufgestellt. möge Dir die Erde leicht sein
Die Zeit als Offizier bei der 20. Legion hat der Verstorbene in Britannien verbracht, wo diese Truppe seit 43 n.Chr. stationiert war. Ob er nach Beendigung seiner militärischen Laufbahn in seine Heimat Noricum zurückgekehrt oder im Dienst gestorben ist, bleibt wegen der verlorenen Altersangabe offen, die wenigen Jahre als Centurio scheinen auf letzteres hinzudeuten. Dann kam vermutlich nur seine Aschenurne nach Hause.
Genaueres zum Grabstein des Cornelius Ca ... siehe http://www.ubi-erat-lupa.org/monument.php?id=4491
(Sonst wurde aus Rott am Inn allgemein berichtet, dass „Münzen und andere römische Denkmäler unterschiedlicher Art“ im Laufe der letzten Jahrhunderte beim Ackern zum Vorschein gekommen wären. Der einzige dokumentierte Münzfund stammt aus dem Jahre 1913. Dabei handelt es sich um einen Sesterz des Hadrian, der zwischen 117 und 121 n.Chr. in Rom geprägt wurde. Eindeutige archäologische Hinweise auf eine wie auch immer geartete römerzeitliche Siedlung in der näheren Umgebung von Rott am Inn gibt es bisher jedoch nicht.)
Bereits Aventin erwähnt einen römischen Grabstein im Kloster zu Rott, dessen genauer Ursprungsort jedoch nicht mehr rekonstruiert werden kann.
D(is) M(anibus) / et perpetu(a)e s[ecuritati] / Cornelio Ca[---] / c(enturio) leg(ionis) XX mil[iti in] / pr(a)etorio an(nos) [--- c(enturioni)] / an(nos) IIII vixit a[n(os) --- fe]/cerunt Co[rnelii] / Niceforu[s et Eu]/prepes libe[rti eius] / patrono b[ene me]/renti mem[oriam] / posuerun[t] / o(ptamus) t(erra) s(it) l(evis) t(ibi)
Für die Totengötter (DM) und die ewige Sicherheit für Cornelius Ca....., Centurio der 20. Legion. Er war ... Jahre Soldat im Stabsdienst, 4 Jahre Centurio und hat ... Jahre gelebt. Gemacht haben das Grabmal seine Freigelassenen, die Cornelier Niceforus und Euprepes. Sie haben dem werten Patron zum Gedächtnis den Stein aufgestellt. möge Dir die Erde leicht sein
Die Zeit als Offizier bei der 20. Legion hat der Verstorbene in Britannien verbracht, wo diese Truppe seit 43 n.Chr. stationiert war. Ob er nach Beendigung seiner militärischen Laufbahn in seine Heimat Noricum zurückgekehrt oder im Dienst gestorben ist, bleibt wegen der verlorenen Altersangabe offen, die wenigen Jahre als Centurio scheinen auf letzteres hinzudeuten. Dann kam vermutlich nur seine Aschenurne nach Hause.
Genaueres zum Grabstein des Cornelius Ca ... siehe http://www.ubi-erat-lupa.org/monument.php?id=4491
(Sonst wurde aus Rott am Inn allgemein berichtet, dass „Münzen und andere römische Denkmäler unterschiedlicher Art“ im Laufe der letzten Jahrhunderte beim Ackern zum Vorschein gekommen wären. Der einzige dokumentierte Münzfund stammt aus dem Jahre 1913. Dabei handelt es sich um einen Sesterz des Hadrian, der zwischen 117 und 121 n.Chr. in Rom geprägt wurde. Eindeutige archäologische Hinweise auf eine wie auch immer geartete römerzeitliche Siedlung in der näheren Umgebung von Rott am Inn gibt es bisher jedoch nicht.)